Trysil: Winterferien auf norwegisch

Trysil ist Norwegens größtes und bekanntestes Skigebiet – und es ist wie geschaffen für Familien

Ganz langsam blinzeln die ersten blassen Sonnenstrahlen durch die Bäume, der Schnee knirscht, das Rillenmuster, das die Pistenraupen ins makellose Weiß gezeichnet haben, ist noch jungfräulich. Es ist kurz vor neun, gleich öffnen die Lifte. Schlangen? Fehlanzeige. Schließlich befinden wir uns in Norwegen, im größten Skigebiet hierzulande, im Trysilfjellet.

Hier, rund zweieinhalb Autostunden nördlich von Oslo und nahe der Grenze zu Schweden, lassen sich Winterferien der besonderen Art verleben. Natürlich kann man hier skifahren, aber es gibt noch weit mehr rund um Trysil: eine Halfpipe für Snowboarder beispielsweise und winterliche Schneeschuhwanderungen. Blauäugige Huskies, die unsere Familie auf flachen Schlitten durch die weiße Winterlandschaft ziehen werden. Ebenfalls Pflichtprogramm: ein Abend in der urigen und steinalten Hütte Knettsetra. Hier gibt es dreimal in der Woche Elchfondue. Aber dazu später …

„Der 1.132 Meter hohe Trysilfjellet ist im Vergleich mit den Alpen fast ein Zwergberg“, sage ich zu Jakob, 9, „doch keine Sorge, Abfahrten gibt es hier mehr als genug. An den Hängen des vulkanartigen Berges verteilen sich 32 Skilifte und 66 Abfahrten, sanfte gleichermaßen wie schwarze Pisten. …

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