Snowbiken

Wer mit einem Snowbike die Pisten runterpest, ist auf einem echten Fun-Gefährt unterwegs – und trainiert ganz nebenbei auch noch Bauch, Beine und Po

„Das beste an dem Ding ist“, sagt Hermann Koch, 52, und nickt bedeutungsvoll zu dem gelben Drahtesel mit Kufen darunter, „also, das beste daran ist: Man lernt es im Handumdrehen!“ Koch misst mich kurz mit seinem Blick ab, dann weiß er, dass ich ein Snowbike Größe M brauche. „Es ist wirklich kinderleicht“, meint er, „also, bis auf eine Kleinigkeit, aber dazu später.“

Hermann Koch von der gleichnamigen Skischule im österreichischen Obertauern hat gut reden, er beherrscht die Schnee-Räder wie kaum ein Zweiter, vor kurzem hat er einen Rekord aufgestellt und ist damit im Guinessbuch gelandet. „Wir sind in drei Tagen 33 Skigebiete abgefahren und haben 150 Pistenkilometer und 31.000 Höhenkilometer geschafft“, erzählt er, und Stolz schwingt mit in seiner Stimme.

Meine Ansprüche sind weniger hoch gesteckt, ich möchte mit diesem eigentümlichen Gefährt nur die Pisten runterkommen. „Kein Problem“, winkt Koch ab, und drückt mir ein paar Mini-Skier in die Hand, die ich mir unterschnallen soll. Dann weist er mich kurz in die Technik des Snowbikens ein: Die Arme müssen stets gestreckt und die Knie immer am Bike belassen werden. Gebremst wird per Schwung quer zum Hang, „das ist wirklich total simpel!“ …

 

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