Segeln: British Virgin Islands

Die (BVI’s) gelten als das beliebteste Segelrevier der Karibik. Auf der einen Seite brandet der Atlantische Ozean, auf der anderen plätschert das Karibische Meer

Beim Anflug mit der kleinen Propellermaschine sieht man sie als verstreute grüne Tupfer im tiefdunkelblauen Meer. Mal groß und bergig, mal klein und hügelig, mal winzig und flach. Auf einigen wuchern Mangroven bis ans Ufer, andere sind umgeben von Korallenbänken. Fast alle zieren weiße Sandstrände und vom Passatwind gebogene Palmen. Über 60 Inseln zählen zu den British Virgin Islands (kurz: BVI’s), zu dieser kleinen, britischen Kolonie, auf der die englische Königin Staatsoberhaupt ist.

Über 700 Charteryachten kreuzen durch den winzigen Staat, so viele wie in keinem anderen Karibikrevier. Viele von den Booten sind mit Skipper und Köchin unterwegs, die den Gästen die Arbeit abnehmen.

So wie David und Dawn Shawn aus England. Sie segeln für den weltgrößten Charteranbieter Moorings einen 15 Meter langen und sieben Meter breiten Katamaran und haben Platz für bis zu sechs Gäste. David kennt das Revier seit 16 Jahren, er weiß, warum gerade diese kleine Inselgruppe so angesagt ist: „Die BVI’s erfüllen alle Erwartungen und Wünsche an ein tropisches Traumrevier“, sagt er, „Bilderbuchstrände sind hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel.“ Dazu gelten die Inseln als geradezu ideal für Segeleinsteiger. „Die Distanzen sind kurz, die Gewässer vor den großen Atlantikwellen geschützt und die Infrastruktur ist für segelnde Besucher enorm abwechslungsreich“, bringt er die Trümpfe der BVI’s auf den Punkt. …

back