Madeira 2.0

Madeira ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Die portugiesische Insel hat sich gemausert – und überrascht mit jungen Köchen und Kreativen und mit spektakulärer Natur

„Yes, Madeira needs more fresh blood“, die Insel könne noch mehr frisches Blut gebrauchen, das gibt Paulo Lima, 37, zu. Er schiebt seine Pilotensonnenbrille auf den kahlen Kopf, blickt versonnen auf’s Meer hinaus und wendet sich dann mir zu. „Aber es ist schon so viel passiert!“, sagt er. Der Inhaber des Mini Eco Club in Seixal im Norden Madeiras lässt seine Blicke über das weiß gekalkte Gebäude und das grün schimmernde Wasser des Felsenschwimmbeckens wandern, das zum Club gehört. Er grinst, als er in einen der gemütlichen Loungesessel sinkt. Chillout-Musik klingt dezent aus dem Boxen. Im Hintergrund stehen Vitrinen mit RayBan-Brillen in Popart-Style und Schmuckstücken im Lego-Design. „Hierher kommen zum Beispiel nur junge Leute!“, sagt er. „Sie kommen um Partys zu feiern und Kajak zu fahren, um zu schwimmen oder einfach nur zu relaxen.“

 

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