Ligurien: Italiens heiße Küste

Ligurien gehört touristisch zu den italienischen Highlights – dank 300 Küstenkilometern, Sandstränden und Städten wie Portofino, Genua & Co

Für manche Menschen hat Giovanni di Pazza überhaupt keinen Blick. Breitbeinig, mit schwarzem, nach hinten gekämmtem Haar und dunkler Sonnenbrille sitzt er auf einer Bank am Hafen. Sortiert die Menschen in zwei Schubladen, bekannt oder nicht. Den kleinen Fähranleger zu seiner Linken und vor sich die Mole mit den blankpolierten Megayachten, schaut er jedem ins Gesicht, der über den Wasserweg hierher kommt. Und heute, so kursiert ein Gerücht, soll das Mel Gibsen sein. “Ich bin sicher, es stimmt”, meint Giovanni und läßt dabei die große Yacht, die gerade einläuft, nicht aus den Augen. “

Giovanni die Pazza ist Paparazzi und regelmäßig in Portofino, weil in Portofino regelmäßig Berühmtheiten die schmale Hafenmole auf- und abflanieren. Berlusconi hat er hier schon vor die Linse bekommen und jede Menge Leute aus dem internationalen Showbusiness. Manche waren nur auf einer kurzen Stippvisite, andere auf dem Weg zu einem Millionärs-Anwesen, von denen sich Dutzende im dichten Grün verstecken.

Portofino, der Nobelort an der italienischen Riviera, ist weiß Gott nicht das einzige Juwel an der Italienischen Riviera. Denn Riviera – vom französischen rivière abgeleitet – steht für eine Halskette, für ein Collier mit vielen wertvollen Diamanten. Und davon gibt es rund 50 zwischen der französischen Grenze im Westen und der toskanischen Küste ganz im Osten …

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