Belize – zum Stranden schön

Sind Sie reif für 175 Inseln? Dann sollten Sie unbedingt nach Belize fliegen. Das kleine mittelamerikanische Land bietet einen Karibik-Cocktail, der süchtig macht

Es ist alles nur eine Frage der Zeit. Bis sich der Sand zwischen die Zehen gesetzt und das Salz auf die Haut gelegt hat. Bis das badewannenwarme Meer einen in den Zustand willenloser Döserei geschaukelt hat und das Leben wunderbar ist und gar nicht mehr schwer. Und nur noch Fragen zählen wie diese: Esse ich heute abend Lobster? Kreolischen Kokosnußreis? Oder lieber doch Trompetenmuscheln?

Bei streßgeplagten Europäern dauert es meist nur wenige Minuten, bis Belize sie eingehüllt hat mit dem perfekten Karibik-Glück. Denn in dem Land, das an Mexiko und Guatemala grenzt, scheinen Ruhe und Entspannung oberstes Verfassungsziel zu sein – auch im politischen Alltag. Unterdrückung und Korruption im großen Stil, die Geißeln mancher Nachbarstaaten, sind im früher British-Honduras genannten Belize unbekannt. Seit dem Unabhängigkeitstag, dem 21. September 1981, gilt die einzigste englischsprachige Enklave Mittelamerikas neben Costa Rica als Musterdemokratie der Region. Und als Vorbild für Umweltbewußtsein: 40 Prozent der spektakulären Landschaft wurden in den letzten 30 Jahren unter Naturschutz gestellt. Belize setzt auf sanften Tourismus, auf kleine Resorts statt auf große Hotelburgen.

Am besten läßt sich das auf den Cayes (gesprochen: “kiiis”) beobachten, auf kleinen, von Wasser umspülten, sandigen Inselchen. 175 davon schwimmen vor der Küste in der endlosen Weite des Karibischen Meeres, Tobacco Caye zum Beispiel …

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